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Akupunkturbehandlung
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2. Was geschieht bei einer Akupunktur Wir alle kennen verschiedene Gefäße und Bahnen in unserem Körper, die zu verschiedenen Versorgungssystemen gehören. Es gibt ein Venensystem, ein arterielles System, Lymph- und Nervenbahnen. Die Chinesen glauben, daß auch die Lebensenergie, die sie „Chi" nennen, in fest umrissenen Bahnen, den Akupunkturmeridianen verläuft. Eine für unsere europäische Welt etwas seltsame Vorstellung. Tatsache ist aber, daß man auf diesen Bahnen, an bestimmten Stellen, veränderte Hautwiderstände messen kann. Diese Stellen entsprechen exakt den Akupunkturpunkten, wie die chinesische Medizin sie seit langer Zeit kennt. Nadelt man nun bestimmte Punkte mit einer ganz speziellen Technik, so wird die Energie des Menschen (so die Vorstellung der Chinesen) wieder ungestört fließen können. Yin und Yang, die beiden gegensätzlichen Energieformen sind wieder im Einklang. Auf diese Weise wird der erkrankte Organismus wieder ins Gleichgewicht gebracht, Krankheiten können ausheilen, die komplizierte Einheit aus Körper, Seele und Geist kann ihr Gleichgewicht wieder herstellen. Eine Sonderform: Die Ohrakupunktur Eine besonders wirkungsvolle Art der Akupunktur ist die Ohrakupunktur. Wir wissen heute, daß es an mehreren Stellen des menschlichen Körpers Reflexzonen gibt, über die man auf den gesamten Organismus Einfluß nehmen kann. Denken Sie nur an die Fußreflexzonen, die ja weithin bekannt sind, oder an die Hautareale auf dem Rücken, die sogenannten „Head'schen Zonen". Auch das Ohr eignet sich hervorragend dazu, per Nadelstich eine Wirkung im Gesamtorganismus hervorzurufen. Viele Akupunkteure ziehen diese Form der herkömmlichen Behandlung vor, da sie zum einen für den Patienten am wenigsten unangenehm ist und zum anderen eine größtmögliche Wirkung entfalten kann. |
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